Schwangerschaft
und
Rauchen
Für Hebammen und Frauenärzte/innen gibt es hier weitere und aktuelle Informationen aus zwei EU-Projekten zum Rauchverzicht in der Schwangerschaft (Euro-Scip).
Auf das Rauchen
zu verzichten, ist einer der wichtigsten Schritte, den Schwangere zur Verbesserung
ihrer eigenen Gesundheit und der ihres Babys tun können.
So lässt sich in einem Satz das Ergebnis
einer wissenschaftlichen Tagung in Bremen (1998) zusammenfassen, die unter dem
Thema „Schwangerschaft und Rauchen - Was können wir tun?“ erstmalig
für Europa nach Möglichkeiten gesucht hat, wie Beratung zum Nikotinverzicht
in der Schwangerschaft am Besten gestaltet werden kann.
Sicherlich ist die Schwangerschaft für viele
Frauen ein entscheidender Anlass, ihr Gesundheitsverhalten zu überdenken
und zu verändern. Zahlreiche werdende Mütter hören deshalb
in der Schwangerschaft auf zu rauchen oder schränken das Rauchen stark
ein.
Wie viele Frauen
Rauchen zu Beginn der Schwangerschaft?
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Befragungen zeigen, dass sich das Rauchverhalten
zu Beginn der Schwangerschaft in den letzten Jahren nicht verändert
hat. Etwa 36% aller Frauen, greifen zur Zigarette.
Allerdings bestehen zwischen den Altersgruppen
erhebliche Unterschiede. Besorgniserregend ist das Rauchverhalten der jungen
Frauen: Von den Schwangeren, die jünger als 25 Jahre sind, raucht
jede zweite Frau in der Frühphase der Schwangerschaft. In dieser Gruppe
sind auch auffallend häufig Frauen, die besonders viele Zigaretten
pro Tag rauchen. |
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